Kleine Menschen und Lärm

Hey Leute, in jüngster Vergangenheit hatte ich gleich 2 Begegnungen, von denen ich euch gerne erzählen möchte. Anhand dieser Erfahrungen habe ich eine Theorie aufgestellt, was die Korrelation von Körpergröße und unnötigem Lärm bei Menschen betrifft. *mit Infografik 

Bisher ist mir das kaum aufgefallen, aber als uns kürzlich kleine Menschen besucht haben, bin ich auf diese Gedanken gekommen. 

Begegnung 1

Ich hatte es schon vom Balkon aus gesehen. Mein Mensch war zuhause angekommen, eigentlich immer ein Grund zur Freude, aber halt… was ist das denn bitte? Das Weibchen kenne ich, aber wer sind die anderen beiden? Gerade mal halb so groß wie das Weibchen, aber bewegen sich schneller als die normalen Menschen und scheinen dabei ständig Lärm zu machen. 

Vorsorglich habe ich mich in unseren Geheimbunker im Studio versteckt. Diesen Ort kennen nur Lisa, ich und ich glaube der Futternapfbeauftragte, aber sonst keiner. 

Und tatsächlich schleppt der diese laute Meute in die Wohnung. Lisa hatte das leider erst zu spät gerafft, was beinahe dazu führte, dass sie von den lauten, kleinen Menschen berührt wurde. Aber auch sie konnte nach binnen Sekunden zu mir in den Katzenbunker flüchten. Wow, nochmal Glück gehabt. Nachdem einer der beiden kleinen Menschen Lisa aber bis ins Studio verfolgt hatte, wäre er beinahe dahinter gekommen, wo wir uns verstecken. 

Ich werte das als Angriff!

Nur mit viel Überzeugungskraft und ein wenig Schokolade konnte mein Mensch ihn davon abhalten, weiter nach uns zu suchen.

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Aber zurück zu meiner Theorie von kleinen Menschen und Lärm. Tatsächlich scheint es so zu sein, dass kleine Menschen bei jeder Bewegung unnötig viel Lärm verursachen. Die gehen nicht, die springen, die sprechen nicht, die schreien und das aus den unterschiedlichsten Gründen. Da ist Freude genau so laut, wie wenn man sich weh tut. 

Ich hatte nur noch eine Frage, wann gehen die wieder? 

Gut das die beiden lebenden Megafone schnell wieder weg waren. Allerdings nicht um Platz zu schaffen, für das absolute Geräuschinferno.

Begegnung 2

Es geht tatsächlich noch lauter. 

Nach viel zu langer Pause, hat uns endlich meine Lieblings-Urlaubsvertretung wieder einmal besucht und den Grund für ihre lange Abwesenheit gleich mitgebracht, einen Minimenschen. Noch sehr viel kleiner, als die von neulich. 

Der Vorteil ist, Minimenschen sind offenbar unfähig, sich selbstständig zu bewegen, weshalb ich mir das erst mal aus sicherer Distanz ansehen konnte… ohne Gefahr zu laufen, wie neulich attackiert zu werden. 

Der Nachteil ist jedoch, Minimenschen sind noch lauter als kleine Menschen. Das ist ja abartig! Der Welpe wiegt gerade mal die Hälfte von mir, aber kann 10 mal so laut schreien, ich bin ein wenig neidisch!

Außer schreien, futtern, schlafen und naja ihr wisst schon, scheinen Minimenschen nicht viel zu tun, den ganzen Tag. Erinnert mich irgendwie an mein Leben. Die Urlaubsvertretung kümmert sich um jeden Lebensbereich ihrer Brut, damit der nicht ständig am plärren ist… irgendwie erinnert mich auch das an mein Leben mit dem Dosenöffner. 

Jetzt sehe ich es auch im Alltag

Nach diesen beiden Erlebnissen, konnte ich Beweise für meine Theorie auch im normalen Alltag entdecken. Das Weibchen ist kleiner als mein Mensch und redet auch ein wenig lauter. Außerdem schreit sie immer, wenn sie mit dem kleinen, schwarzen Kasten andere Menschen kontaktiert. Ist aber anscheinend normal.

Ich habe euch mal eine einfache Infografik erstellt, die veranschaulichen soll ,wie sich die Körpergröße bei Menschen im Verhältnis zu unnötigem Lärm verhält. Ich gebe keine Garantie, die Daten der Zeichnung beruhen ausschließlich auf meinen Beobachtungen. 

Abschließend möchte ich in aller Klarheit festhalten, dass ich in meinem Haushalt nur Menschen ab 150 cm tolerieren kann. 

Bis bald, Elon